Die Scheidungsfolgenvereinbarung

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung (Scheidungsvereinbarung) oder Trennungsvereinbarung spart bei einer Trennung viel Zeit, Geld und Nerven. In dieser Vereinbarung lässt sich alles regeln damit ein Scheidungsverfahren unproblematisch ablaufen kann.

Wir von Scheidung4u möchten Ihnen eine ehrliche und faire Scheidung oder Onlinescheidung ermöglichen. Eine, vom Fachanwalt für Familienrecht entworfene, Scheidungsfolgenvereinbarung bietet dafür genau die richtige Möglichkeit.

Was ist eigentlich eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Streitendes Paar 1

Eine Scheidungs- oder Scheidungsfolgenvereinbarung ist, wie der Name schon sagt, eine Vereinbarung über die Scheidungsfolgen. Die Scheidungsfolgen betreffen alle Bereiche ihrer Scheidung wie:

  • Ehegattenunterhalt,
  • Zugewinnausgleich,
  • Versorgungsausgleich,
  • Ausgestaltung des Sorge- und Umgangsrechts für gemeinsame Kinder
  • Vereinbarungen über Hausrat und Ehewohnung.

Warum ist eine Scheidungsfolgenvereinbarung extrem sinnvoll?

Zuerst sind die Kosten anzusprechen. Eine Scheidung kann teuer werden. Die Ehepartner entflechten somit mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung ihr bislang bestehendes finanzielles eheliches Gesamtgebilde. Sie verhandeln mit fachanwaltlicher Hilfe eine faire und einvernehmliche Aufteilung ihrer Vermögenswerte und ebnen den Weg zu einem sachlichen und fairen Umgang miteinander. Komplikationen lassen sich durchaus vermeiden, indem die Eheleute mit fachanwaltlicher Hilfe eine sogenannte einvernehmliche Scheidungsfolgenvereinbarung treffen und der Familienrichter dann nur noch die Scheidung aussprechen muss – ohne über streitige Punkte zu entscheiden.

Die im Falle einer streitigen Scheidung anfallenden Kosten sind hinfällig und das scheidungswillige Ehepaar kann statt dessen dank der Scheidungsfolgenvereinbarung die Scheidung oder Onlinescheidung online einfach und kostengünstig durchführen lassen und dabei tatsächlich noch viel Zeit und Kraft sparen.

Was ist bei einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu beachten?

Scheidungsfolgenvereinbarungen sind prinzipiell formfrei. Sie können jederzeit, vor der Ehe, während der Ehe und nach der Trennung vereinbart werden. Das Gesetz erlaubt weite Spielräume, alles zu regeln, was regelungsbedürftig erscheint. Es genügt im Prinzip, wenn die Parteien untereinander die Scheidungsfolgen besprechen und Regelungen treffen. Dann brauchen Sie nur die Scheidung zu beantragen und mitzuteilen, dass Sie sich wegen der Scheidungsfolgen einig sind.

Der Nachteil einer solchen formlosen Vereinbarung liegt allerdings darin, dass sie unverbindlich ist. Bestreitet der Ex-Partner später, sich in einer Scheidungsfolgensache geeinigt zu haben, gibt es keine rechtliche Handhabe. Private Vereinbarungen sind schwer zu beweisen. Deshalb empfiehlt es sich, eine Scheidungsfolgenvereinbarung durch fachanwaltliche Hilfe auszuhandeln und danach rechtsverbindlich beurkunden zu lassen.

Aus dieser Urkunde kann dann auch notfalls zwangsweise vollstreckt werden.

Man sollte wissen, was man unterschreibt. Gerade bei dem emotionalen Thema einer Scheidung empfiehlt sich die anwaltliche Beratung durch einen spezialisierten Fachanwalt für Familienrecht. Daher bietet Scheidung4u eine kostenlose Erstberatung an. Hat z. B. bereits der Anwalt eines Ehepartners eine Scheidungsfolgenvereinbarung formuliert, so sollte der andere Ehepartner auf keinen Fall blind unterschreiben sondern sich vielmehr selbst vom Fachanwalt für Familienrecht beraten lassen.

Scheidungsvereinbarungen dürfen nicht gegen gesetzliche Verbote verstoßen. Darüber hinaus unterliegen Scheidungsvereinbarungen teilweise einer gerichtlichen Inhaltskontrolle.

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